Das Theater

Über 60 Jahre ist es her, dass im Jahr 1954 zum ersten Mal auf dem Grötzinger Galgenberg Theater gespielt wurde. Anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadt fand – eingebettet in ein viertägiges Festprogramm – die Uraufführung des vom damaligen Stadtpfarrer geschriebenen und inszenierten Heimatspiels „Die Grötzinger Kanonen” statt.Es folgten Aufführungen von Volksstücken in Abständen von zwei bis fünf Jahren, die ein zahlreiches Publikum zu der neu geschaffenen Spielstätte lockten. Die Naturbühne aus dem Jahr 1954
Im Jahr 1970 wurden mit der Gründung der “Kulturgemeinschaft Naturtheater Grötzingen e.V.” die Grundlagen zu einem kontinuierlichen Spielbetrieb geschaffen. Bereits 1972 nahm das Naturtheater Grötzingen als eine der ersten Freilichtbühnen in Baden-Württemberg ein Kinder- und Jugendstück als zweite Produktion in den Spielplan auf. Seit 1978 schützt eine freitragende Betonkuppel die Besucher im 850 Plätze bietenden Zuschauerraum vor Regen und Sonnenschein.
Im Erwachsenentheater entwickelte sich allmählich das Theaterangebot vom reinen Mundarttheater zum Unterhaltungstheater. Sondervorstellungen für Senioren sowie für Schulen und Kindergärten bereichern den Spielplan.1989, 1995, 1997, 1998 und 2000 war das Naturtheater Grötzingen mit einer Aufführung bei den Freilichtspielen Kloster Adelberg zu Gast und 1998 bei den Klosterspielen Hirsau.

Ein zweites kulturelles Standbein waren von 1983 bis 2002 die Theatertage in Aichtal, die die Kulturgemeinschaft Naturtheater Grötzingen durchführte. Mit der Theatergruppe in der Aichtaler Partnerstadt Sümeg in Ungarn pflegt das Naturtheater freundschaftliche Beziehungen mit gegenseitigen Besuchen.

 

Eine Chronik aller Stücke ab 1954 finden sie hier.